10. Februar 2014
Der Tomatenfisch ist weder ein Gericht aus der Kantine, noch eine neue Art aus den Meeren der Welt.
Forscher aus Berlin erzählen vom Tomatenfisch, wenn sie eine neue Anbaumethode meinen. Es geht ihnen darum, Fisch und Gemüsezucht zu kombinieren. Ihr Anbauprojekt soll jetzt in verschiedenen Testanlagen ausprobiert werden. Die EU hat dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin sechs Millionen Euro Fördergeld zugesagt.
Die Idee ist, einen Wasserkreislauf zwischen einem Fischbecken und einem Gewächshaus für Tomaten aufzubauen. Die Ausscheidungen der Fische dienen dabei den Tomaten als Dünger. Das Wasser kommt dann - wieder gereinigt - zurück ins Fischbecken.
Die Forscher hoffen mit ihrem Verfahren, Landwirtschaft effizienter zu machen. Sie haben dafür einen weiteren neuen Begriff erfunden: In Aquaponik stecken die Aquakultur für die Fisch- und Hydroponik für die Pflanzenzucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)