11. Februar 2014

Nordkorea will Internet-Rechner in Sonderwirtschaftszone erlauben

Nordkorea und das Internet.

Das klingt erst mal wie ein Widerspruch. Wie das Portal "The Register" berichtet, will das kommunistische Land jetzt aber 20 Internet-PCs zulassen - und zwar in der Industrieregion Kaesong. Dort beschäftigen mehr als 100 südkoreanische Firmen zehntausende Arbeiter aus dem Norden. Bisher können sie mit Mitarbeitern in Südkorea nur über Telefon oder Fax kommunizieren. Durch die Internet-Verbindung soll das jetzt kostengünstiger und effizienter werden.

"The Register" vermutet allerdings, dass die Rechner Sperren enthalten, die verhindern, dass die nordkoreanischen Arbeiter im weltweiten Netz surfen.

In der Sonderwirtschaftszone Kaesong gestattet das planwirtschaftlich organisierte Nordkorea Marktwirtschaft und versucht so, an Devisen zu kommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)