11. Februar 2014
Die Erderwärmung ist schlecht fürs Klima und sie bringt auch im übertragenden Sinne den Tod zum Vorschein.
Durch die höheren Temperaturen schmelzen die Gletscher und das legt immer mehr Leichen und Überreste von vermissten Bergsteigern frei, wie jetzt die Überreste eines Briten am Matterhorn in der Schweiz.
Der Kletterer wurde im Jahr 1979 vermisst gemeldet. Letztes Jahr hatte ein Hubschrauber seine Knochen gesichtet. Und jetzt hat ein Gentest die Identität des Toten bestätigt.
Die Schweizer Polizei hat noch 280 Unbekannte auf ihrer Liste, die seit 1926 vermisst gemeldet wurden. Heute kommt es wegen technischen Fortschritts wie GPS nur noch selten vor, dass Bergsteiger nicht gefunden werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)