13. Februar 2014
Zwei Augen, eine Nase mit zwei Nasenlöchern, darunter ein Mund.
So sieht das Gesicht bei den meisten Lebewesen aus, egal, ob Säugetier, Vogel, Reptil oder Fisch. Aber das war nicht immer so. Die Urahnen, Fische, die vor hunderten Millionen Jahren lebten, sahen noch anders aus. Forscher aus Schweden und Finnland haben die Entwicklung des Gesichts jetzt an einem Fisch-Fossil nachvollzogen. Der kleine, gepanzerte Fisch namens Romundina schwamm vor 415 Millionen Jahren durch die Urmeere. Bei ihm entwickelte sich den Wissenschaftlern zufolge erstmals die Nase, so wie wir sie kennen: Aus einem einzigen Nasenloch wurden zwei getrennte. Bei späteren Fischen schrumpfte dann die Oberlippe immer weiter, bis schließlich ein Gesicht entstand, das dem von heutigen Lebewesen ähnelte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)