13. Februar 2014
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Oder genauer: in seinem Gehirn. Dort lässt sich nämlich mit einem Hirnscanner messen, welche Regionen aktiv sind, wenn jemand etwas als schön und ästhetisch empfindet. Zwei Forscher aus London berichten im Fachjournal "Plos One", dass beim Betrachten von ästhetisch ansprechenden mathematischen Formeln die gleichen Bereiche aktiv sind wie beim Hören einer Symphonie - zumindest bei den Mathematikern, die sie im Scanner untersucht haben.
Auf diese Weise ließ sich auch messen, welche mathematischen Formeln die meisten Versuchsteilnehmer als besonders ästhetisch empfanden und welche nicht. Besonders schön fanden sie eine berühmte Formel des Mathematikers Leonard Euler. Als besonders hässlich erwies sich eine Formel zur Darstellung der Kreiszahl Pi.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)