13. Februar 2014

Cannabis lässt uns besser riechen und schmecken

Nach dem Kiffen kommt der Fress-Flash.

Warum das so ist, ist Forschern noch immer ein Rätsel. Neurowissenschaftler aus Frankreich haben bei Mäusen herausgefunden, dass THC an die Rezeptoren passt, die im Gehirn für das Riechen zuständig sind. THC ist der Stoff, der dafür sorgt, dass Cannabis-Konsum einen Rausch auslöst.

Im Fachblatt "Nature Neuroscience" schreiben die Forscher: THC ähnelt von der Struktur her stark körpereigenen Stoffen. Deshalb können sie sich problemlos an die Rezeptoren haften, mit der Folge, das wir besser riechen und schmecken können. Die Forscher vermuten, dass Menschen deshalb im Marihuana-Rausch so viel essen.

Diese Wirkung könnte aber auch in der Medizin einen Nutzen haben, zum Beispiel bei Menschen, die aufgrund einer Chemotherapie keinen Appetit haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)