14. Februar 2014
Dass Rauchen schlecht für Lunge, Herz und Kreislauf ist, das ist klar.
Rauchen ist aber offenbar auch schlecht für die seelische Gesundheit. Zumindest sind sich Forscher der britischen Universität Birmingham sicher: Wer aufhört zu rauchen, der wird glücklicher. Und zwar mindestens so sehr, wie es sonst eine Behandlung mit Anti-Depressiva bewirken könnte. Die Wissenschaftler haben dazu eine Metauntersuchung gemacht, das heißt, sie haben sich 26 verschiedene Studien zu dem Thema angesehen und verglichen.
Das Prinzip dieser Studien war immer ähnlich. Raucher wurden, kurz bevor sie aufhören wollten, gefragt, wie es ihnen geht, wie gestresst sie sind und ob sie psychische Probleme haben. Dieselben Fragen sollten sie einige Monate später noch einmal beantworten. Die Teilnehmer, die es geschafft hatten, aufzuhören, waren weniger depressiv, weniger ängstlich und weniger gestresst.
Die britischen Forscher glauben, dass ihre Untersuchung dabei hilft, mit einem typischen Raucher-Argument aufzuräumen, nämlich, dass Rauchen entspannt und gegen Stress hilft.
Veröffentlich haben die Forscher ihren Studie in der Fachzeitschrift "British Medical Journal".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)