14. Februar 2014

Kältewelle: Große Seen in Nordamerika fast komplett zugefroren

Der Winter in Nordamerika dieses Jahr dürfte lange in Erinnerung bleiben.

Die Kältewelle hat von Kanada bis runter in den mittleren Westen der USA für Schneechaos, geschlossene Schulen und Stromausfälle gesorgt. Und die Kälte hat inzwischen fast die gesamte Fläche der Großen Seen zufrieren lassen. Lake Ontario, Lake Michigan oder Lake Huron - 88 Prozent der Wasseroberfläche ist zu Eis geworden.

Das ist sehr selten. Das letzte Mal, dass eine vergleichbare Fläche zugefroren war, ist schon 20 Jahre her. Die komplette Flotte der Seen-Küstenwache ist mit neun Eisbrechern im Dauereinsatz. Für das Ökosytem der Seen ist die Kälte nach Ansicht von Wissenschaftlern aber gut. Es verdampft weniger Wasser. Die Großen Seen dürften, vereinfacht gesagt, in diesem Jahr wieder voller sein, nachdem die Pegelstände in den vergangenen Jahren häufig sehr niedrig waren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)