14. Februar 2014
Wer das Gebrabbel seines Babys nachahmt, hilft ihm nicht unbedingt bei der Entwicklung.
Zu diesem Ergebnis sind US-Forscher gekommen. Viel besser sei es, schon bei Säuglingen Erwachsenensprache zu benutzen, sagte die Psychologin Erika Hoff bei einer Konferenz in Chicago. Durch komplexe Ausdrücke werde das Vokabular des Kindes geschult. Unterstützung erhält Hoff von Neurologen: Sie haben die Gehirne von Babys mit gebildeten und nicht so gebildeten Eltern untersucht. Am unterschiedlichsten war bei den beiden Gruppen das Sprachvermögen ausgebildet.
Andere Wissenschaftler betonen dagegen, auch die Baby-Sprache habe ihren Wert: Sie animiere die Kinder erst zum Brabbeln - und das wiederum sei eine wichtige Vorstufe zum Sprechen, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten US-Studie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)