17. Februar 2014
Einige Menschen wissen immer ganz genau, was sie nachts geträumt haben. Andere dagegen können sich an überhaupt nichts erinnern.
Wissenschaftler des Neurowissenschaftlichen Forschungszentrums in Lyon wollten wissen, warum das so ist. Sie haben 40 Leute im Schlaflabor beobachtet, die eine Hälfte von ihnen kann sich oft, die andere Hälfte nur selten erinnern. Bei der Gruppe, die sich gut erinnert, haben die Forscher sowohl im Frontal- als auch im Temporallappen mehr spontane Aktivität gemessen. Diese Regionen an der Vorderseite unseres Gehirns sind dafür verantwortlich, dass der Mensch eher auf Stimuli von außen reagiert, also zum Beispiel Geräusche. Das hat wiederum zur Folge, dass diese Menschen in der Nacht häufiger wach werden. Und in diesen Wachphasen speichern sie das soeben Geträumte ab und können sich dann am nächsten Morgen besser erinnern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)