17. Februar 2014

The Guardian: Stephen Hawking ruft zur Hilfe für Syrien auf

"Wenn ich von intelligentem Leben spreche, dann schließt das die menschliche Rasse eigentlich mit ein - obwohl unser Verhalten in der Vergangenheit nicht gerade zeigt, dass wir am Erhalt unserer Spezies interessiert sind."

Das schreibt der Physiker Stephan Hawking im britischen "Guardian". Gerade das, was in Syrien derzeit passiert, findet er abscheulich. Hawking fragt sich in dem Artikel, warum wir dem Krieg in Syrien so unbeteiligt aus der Distanz zuschauen können. Für ihn steht fest: Der Konflikt mag zwar nicht das Ende der Menschheit bedeuten. Aber jede Ungerechtigkeit ist ein neuer Splitter in der Fassade der Dinge, die uns zusammenhält. Das universelle Prinzip der Gerechtigkeit mag seine Wurzeln nicht in der Physik haben, findet Hawkings, aber es ist nicht weniger fundamental für unsere Existenz.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)