17. Februar 2014

Studie: Zu wenig Magnesium im Leitungswasser schwächt die Knochen

In Norwegen brechen sich mehr Menschen die Hüfte als anderswo in der Welt.

Das liegt einer Studie zufolge auch am Leitungswasser des Landes. Das ist nämlich von Natur aus arm an Magnesium. Der Magnesiumgehalt liegt in vielen Teilen des Landes unter 10 Milligramm pro Liter. Das ist der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Wert. Das Ergebnis der Studie: Je weniger Magnesium im Wasser ist, desto häufiger treten Hüftbrüche auf. Die Leiterin der Studie schlägt als Gegenmaßnahme vor, dem Leitungswasser künftig Magnesium zuzusetzen. Eine weitere Möglichkeit: Die Wasserwerke könnten Grundwasser aus anderen Gesteinsschichten beziehen. Denn in Dolomitgestein gebe es zum Beispiel nicht nur Kalzium-, sondern auch Magnesiumkarbonat.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)